Die Bain-Marie
Die Bain-Marie ist ein in der Gastronomie verwendetes Gerät zum Warmhalten von Speisen. Dieses Küchengerät ist ein beheizbares Wasserbecken, in dem man unterschiedliche Schöpfgerichte wie Suppen, Soßen oder auch Gulasch in Gastronorm-Behältern warm hält. Diese können so schneller serviert werden. Deshalb sollte sie in keiner Gastronomie-Einrichtung fehlen.
Sie verfügt meistens über einen Zu- und Ablauf und ist als Gas- wie auch als elektrisch betriebenes Küchen-Utensil erhältlich. Durch das Wasserbad verteilt sich die Hitze besser in einem Gericht, so dass es weder an der Oberfläche kalt bleibt, noch an der Unterseite anbrennt. Regelmäßiges Umrühren ist von daher nicht mehr nötig. Die Gerichte werden außerdem nicht direkt von der Wärmequelle erhitzt, sondern indirekt über das Wasser. So werden keine Temperaturen über 100 Grad Celsius erreicht.
Ein Wasserbad verwendet man in der Küche nicht nur zum Warmhalten von Speisen, sondern auch um empfindliche Speisen her zu stellen oder zu erwärmen. Auf diese Weise wird es zum Beispiel bei der Herstellung von Desserts oder beim Schmelzen von Schokolade verwendet.
Die Erfindung und der Name gehen angeblich auf die Alchemistin Maria die Jüdin zurück. Sie lebte zwischen dem 1. und 3. Jahrhundert in Alexandria und entwickelte einen Wassertopf zum langsamen Erwärmen von Substanzen, der doppelwandig war. Im schwäbischen Sprachgebrauch wurde daraus „Bemerie“.
Dienstag, 8. Juni 2010 20:37
Sehr interessant, war gerade auf der Suche, was so ein Bain-Mariechen wohl ist
Mittwoch, 23. Juni 2010 12:26
Kompakt zusammengefasst – vielen Dank
Damit wurde die Auflösung geliefert, wie dieses Wasserbad nun heisst.