Beitrags-Archiv für die Kategory 'Einbauküche'

Unterschiedliche Kochfeldtypen

Samstag, 26. Juni 2010 12:40

Unter einem Kochfeld versteht man im Allgemeinen eine wärme erzeugende Platte, welche zum Erhitzen von Pfannen und Töpfen dient.

In den meisten Haushalten besteht der Herd heutzutage aus einer Kombination mit Backofen und oben liegendem Kochfeld. Doch ist ein klarer Trend zur Separierung des Kochfeldes vom Backofen in neuen Küchen zu sehen. Die nun eigenständigen Geräte können flexibler im Zusammenspiel mit anderem Küchenzubehör eingepasst werden, da nur für den Backofen ein Starkstromanschluss von Nöten ist. Dies erleichtert nicht nur die Küchenplanung, sondern bietet auch essenzielle ergonomische Vorteile, die es nun ermöglichen, den Backofen auf einer angenehmen Höhe von rund einem Meter zu platzieren!

Grundsätzlich besitzen Kochfelder mehrere Kochzonen, welche das gleichzeitige Erwärmen von mehreren Pfannen und Töpfen ermöglichen. Am gängigsten sind heute vier verschiedene Kochzonen, mit unterschiedlich großen Radien. Die unterschiedlichen Ausmaße und Heizleistungen, ermöglichen die energieeffiziente Erwärmung unterschiedlich großer Topfgrößen.

Entwicklung des Kochfeldes

Die mit Abstand ältesten und einfachsten Kochzonen sind jene mit offenen Heizwendeln oder Scheiben aus Gusseisen. Bei diesen elektrischen Kochfeldern sind die Heizelemente innen liegend verbaut.

Modernere Kochfelder besitzen zumeist eine Glaskeramik-Oberfläche, welche alle vorhandenen Kochzonen abdeckt. Im Vergleich zu den aus Gusseisen bestehenden Kochfeldern, kann man eine schnelle Hitzeentfaltung bei den Glaskeramik-Oberflächen beobachten.
Neben der Wärmeerzeugung eines Kochfeldes durch elektrische Heizelemente, existiert mitunter noch eine Möglichkeit, mittels einer offenen Gasflamme die Töpfe und Pfannen zu erwärmen. Hierbei sollte man jedoch mehr Vorsicht walten lassen, da offenen Flammen ein höheres Risiko für Brandverletzungen und Brandschäden sein können. Besonders, da viele Haushaltswaren sehr leicht entzündbar sind.

Die letzte und zugleich teuerste Möglichkeit besteht in der Erzeugung von Wärme mithilfe eines magnetischen Wechselfeldes. Dabei indiziert das Wechselfeld Strom in den Boden der Töpfe, der wie eine Art Kurzschluss wirkt. Jedoch funktioniert diese Technik des Induktionskochfeldes nur bei Verwendung spezieller Pfannen und Töpfe, da diese einen elektrischen Widerstand im Topfboden benötigen, der den induzierten Strom in Wärme umwandelt.

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Rasterküchen von Nolte, Häcker und Schüller

Freitag, 7. November 2008 0:30

Im Küchen-Welt Blog habe ich einen interessanten Beitrag über Rasterküchen gefunden. Diverse Küchenhersteller wie Häcker, Schüller und Nolte stellen einige oder alle Küchen-Linien auf einheitliche Raster-Maße um. Bei Nolte ist es “Matrix 150″,  d. h.  die Schrankhöhen sind jeweils ein Mehrfaches von 150mm. Entsprechend werden bei Schüller 125 und bei Häcker 130mm verwendet. In der letzten Zeit gibt es solche Küchen schon ab 4.000 Euro. Die Rasterküchen ermöglichen eine bessere Optik durch klare Linienführung. Außerdem sind größerer Stauraum und bessere Passgenauigkeit für den Einbau von Küchengeräten wie Backöfen, Mikrowellen und Wärmeschubladen vom Vorteil.

Thema: Einbauküche, Haushaltsgeräte, Herd, Küchengeräte | Kommentare (1) | Autor:

Welche Arbeitsplatte?

Sonntag, 19. Oktober 2008 1:02

Die Küchenarbeitsplatte kann aus verschiedenen Materialien bestehen: mit Kunststoff beschichtete Spanplatte, massives Holz, Granit und Edelstahl.

Wir haben nun die Qual der Wahl.

Schichtstoff HPL mit Spanplatte

Am meisten verbreitet ist die Arbeitsplatte aus Spanplatte als Trägermaterial und einer Dekorschicht aus HPL (High Pressure Laminate). Das sind Papierbahnen, die mit einem Kunststoff getränkt und unter Druck und Wärme gepresst wurden. Darüber kommen eine gefärbte oder bedruckte Dekorschicht und meist noch eine transparente Schutzschicht. Die leichte Pflege mit ein wenig Spülmittel erleichtert die Arbeit in der Küche.

Diese kunststoffbeschichtete Platten sind vor allem günstig, pflegeleicht und halbwegs strapazierfähig. Sie sind nur gegen Schnitte anfällig. Außerdem: Spanplatten sind empfindlich gegen Feuchtigkeit. Damit das Trägermaterial von HPL nicht aufquillt, sollten diejenigen, die sich eine Arbeitsplatte selbst einbauen, auf eine genaue, saubere Arbeit beim Schneiden, Bohren und Versiegeln achten.

Holz

Massives Holz ist robust und durch sorgfältige Versiegelung unempfindlich gegen Wasser, Essig, Fett, Alkohol und sonst vorkommende Anschmutzungen. Allerdings ist so eine Arbeitsplatte deutlich teurer und nicht so pflegeleicht. Um die schützende Lackschicht nicht zu beschädigen, sollte es vermieden werden auf der Arbeitsplatte direkt zu schneiden. Wasser sollte direkt von der Arbeitsplatte weggewischt werden. Die Arbeitsplatte sollte mit einem feuchten Tuch abgewischt, und anschließend trocken gerieben werden.

Granit

Granit ist die perfekte Lösung wenn man eine hochwertige und elegante Arbeitsplatte sucht. Solche Arbeitsplatten sind auch von der teureren Sorte. Die einmalige Oberflächen-Optik ist nicht der einzige Vorteil, sondern auch die überzeugenden Merkmale des Granitsteins. Wenn man von Granit spricht, denkt man direkt an die Kosten. Aber durch seine hohe Belastbarkeit und Kratzfestigkeit ist Granit ein Material für die Ewigkeit und eine lohnende Investition. Dazu kommt die elegante und ausdrucksstarke Anmutung die Granit veranschaulicht. Leichte Reinigung und Pflege überzeugen jeden Küchenbesitzer.

Weitere Vorteile von Granit:

  1. Granit ist nahezu unverwüstlich.
  2. Granit ist außerdem beinahe kratzfest und hitzebeständig.
  3. Es ist unempfindlich gegen Säuren wie Essig oder Alkohol.
  4. Ist der Stein vor dem Einbau imprägniert worden, gibt es keine Fleckenbildung.

Edelstahl

Edelstahl ist robust, leicht zu reinigen, sehr hygienisch, unempfindlich gegen Chemikalien und zudem dekorativ. Edelstahl wird in den meisten Fällen nicht beschichtet und behält deshalb seine schöne matte, strukturierte Oberfläche. Es lässt sich einfach mit mildem Flüssigreiniger und heißem Wasser auf einem weichen Tuch abwaschen. Danach mit klarem Wasser nachwischen und mit weichem Tuch trockenreiben. Edelstahl fand seinen Weg in moderne Haushalte über die Großküchen in denen ein belastbares und hygienisches Material gefordert war.

Die Eigenschaften von Edelstahl:

  1. Edelstahl ist korrosionsbeständig, d.h. es bildet zusammen mit Sauerstoff eine passive Schutzschicht gegen Rost, die sich auch nach Kratzern immer wieder selbst erneuert.
  2. Edelstahl ist hitzebeständig, es schmilzt erst bei 1450°C und ist temperaturschockresistent. Es werden deswegen keine Spuren von heißen Töpfen hinterlassen.
  3. Edelstahl ist absolut hygienisch. Durch die porenfreie Oberfläche können sich keine Bakterien absetzen und die Spüle ist leicht zu reinigen.
  4. Edelstahl ist sehr strapazierfähig, so wie kaum ein anderes Material.
  5. Edelstahl ist vollkommen recyclebar. Alte Spülen können eingeschmolzen werden, um daraus neue zu produzieren.

Weitere Infos zum Thema Arbeitsplatte gibt es hier.

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Küchenhersteller in Deutschland

Samstag, 23. August 2008 14:09

Der neue Blog “Küchen News” des bekannten Küchenexperten Heinz Günther, dem Autor des Ratgebers Clever Küchen kaufen, hat eine Liste der Top-Markenhersteller von Einbauküchen in Deutschland veröffentlicht. Demnach ist die schwedische Gruppe Nobia AB der Marktführer in Deutschland. Wieder etwas gelernt – ich dachte in Deutschland wäre die schwäbische Firma Alno größter Küchenhersteller. Ich gebe aber Herrn Günther Recht, dass die schiere Größe allein noch nichts über Qualität und günstige Preise aussagt. Jeder muss seine perfekte Küche selbst finden, die Tipps aus dem Ratgeber aber auch aus solchen Blogs wie dieser hier sollten dabei helfen.

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Umbau einer Küche

Freitag, 22. August 2008 23:15

Dieser Film liefert interessante Ansichten auf das Projekt “Küchenumbau”. Es fängt an mit dem Abbau der alten Einbauküche, geht über die Vorbereitung der Wände und des Fußbodens bis hin zur fertigen Aufstellung aller Schränke, der Arbeitsplatte usw. Man kann sich das gar nicht vorstellen, wieviele einzelne Schritte dafür nötig sind.

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Küchenplanung

Dienstag, 19. August 2008 22:52

Die Einbauküche muss gut geplant sein. Nicht nur räumliche Gegebenheiten müssen genau berücksichtigt werden, denn die Küche ist einerseits ein Arbeitsraum und andererseits der Treffpunkt der Familie. Je nachdem, ob Sie von Grund auf neu planen oder nur die bestehende Küche verändern, müssen Sie vieleicht auch bauliche Veränderungen vornehmen, z.B. Wasser- und Abwasseranschlüsse, Steckdosen, Abluftschächte usw. Die Folgen einer Fehlplanung können dramatisch sein, denn es geht sehr schnell in relativ viel Geld.

Welche Funktionen muss eigentlich eine Küche bzw. Einbauküche erfüllen? Die Anforderungen sind vielfältig:

  • Kochen
  • Aufbewahren, Verstauen
  • Essen, Beisammensein
  • Abwaschen
  • Abfall trennen, entsorgen

Bestimmt kann man die Liste noch weiterführen, auch Fernsehen und Radio hören, telefonieren und vieles mehr kann in der Küche stattfinden.

Diese Dinge müssen in der Küchenplanung zusammengeführt bzw. gegenseitig berücksichtigt werden. Weitere Einflußfaktoren sind der Raum, persönliche Vorlieben und Geschmack der Bauherren sowie der Geldbeutel.

Wie gehe ich nun als Küchenplaner vor?

  1. Erstens. Erstellen Sie einen Grundriß der Küche. Messen Sie alle Wände ab, einmal am Fußboden und einmal in der Höhe von ca. 1 Meter – ungefähr die Höhe der Arbeitsplatte. Vermerken Sie auch Türen, Fenster, Heizkörper und andere Dinge wie Strom- und Wasseranschlüsse.
  2. Zweitens. Überlegen Sie grob, welche Anordnung Sie wählen möchten, unterscheiden Sie dabei funktionale Bereiche Kochen, Vorbereiten, Spülen und Aufbewahren. Die Wege zwischen Kühlschrank, Herd und Küche sollten möglichst kurz sein. Planen Sie um den Esstisch herum mindestens einen Meter freien Platz.
  3. Drittens. Planen Sie ins Reine, entweder auf einem Pergamentpapier über dem Grundriß oder mit einer 3D-Planungssoftware. Die Abmessungen von Küchenschränken und Küchengeräten können Sie Herstellerkatalogen entnehmen.

Es kann sein, dass Sie ziemlich schnell auf diesem Weg facliche Hilfe benötigen werden. Sie können natürlich jederzeit in ein Küchenstudio Ihrer Wahl gehen, oder es mit der Online-Küchenplanung versuchen. In jedem Fall ist es besser, möglichst viele Informationen selbst zusammenzutragen und sich sehr gründlich über die Küchenplanung Gedanken zu machen. Die Wahrscheinlichkeit ist dann umso geringer, eine böse Überraschung zu erleben.

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Ein neuer Küchenblog

Sonntag, 17. August 2008 23:07

in diesem Blog möchte ich alle Themen rund um die Küche beleuchten. Küche ist heute nicht einfach nur ein Arbeitsraum oder Essraum, sondern in vielen Häusern der Lebensmittelpunkt. Geräumig muss sie sein, die Einbauküche muss aus eleganten und praktischen Küchen-Möbeln zusammengesetzt sein und moderne und effiziente Küchengeräte enthalten.

Ich bin kein Experte auf diesem Gebiet und möchte das Objekt Küche mit Augen eines durchschnittlichen Stadtbewohners studieren. Was ist wichtig beim Küchenkauf, wie plane ich am besten meine Küche, welche Materialien und Haushaltsgeräte sind für welche Zwecke geeignet, welche Trends es gibt und was kostet so etwas überhaupt.

Technorati Profile

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